Hamm, Werkstatthalle Maximilianpark

Support Gigs sind der „Hammer“

Eyevory
Vor der Show in der Garderobe
Es ist der 30. April 2019 und alle Welt freut sich darauf, gut gelaunt in den Mai zu tanzen.
Wir haben das Glück, nicht nur in den Mai tanzen zu können, sondern wir dürfen uns auch in den Mai spielen. Auf dem Spielplan steht ein Support Gig für die großartige Genesis / Phil Collins Tribute Band „Still Collins“ im Maximilianpark in Hamm.
Während die anderen mit Eyevory bereits häufiger die Bühne in dieser Location bespielt haben, ist es für mich heute das erste Mal und ich freue mich auf eine coole Maxipark Premiere. Wir starten etwas verspätet in Bremen, da sich Kaja nicht früher von der Schule, an der sie arbeitet, hat losreißen können. Aber trotz des Staus auf unserer geliebten A1, schaffen wir es pünktlich mit dem quasi letzten Ton des Soundchecks von Still Collins in Hamm einzutreffen und können direkt mit unserem Equipment auf die Bühne. Dank unseres sensationellen Technikers, Andre Wollenberg, verläuft unser Soundcheck sehr schnell und reibungslos und alle sehen dem Auftritt freudig entgegen. Vor ausverkauftem Haus betreten wir die Bühne und schnell stellt sich heraus, dass sich das Hammer Publikum von unserer Musik mitreißen lässt und wir nach 45 Minuten Spielzeit aufgefordert werden, noch eine Zugabe zu spielen.

Eyevory live in Hamm
Nach der Show auf der Bühne
Mit viel Adrenalin im Blut verlassen wir die Bühne. Es folgt ein schneller Abbau unseres Equipments und dann… ab ans super leckere Buffet. Dann folgt dem Spiel in den Mai der Tanz in den Mai und zu welcher Musik könnte man das besser tun, als zu der von Phil Collins. Ein rundum gelungener Konzertabend!!!

Bremen, Meisenfrei

Heimspiel im musikalischen Wohnzimmer

Eyevory Meisenfrei BremenWie sagt man doch so gerne: „Zu Hause ist es am schönsten.“ Auch wenn ich es sehr liebe, mit Eyevory zu touren, so ist es für mich doch immer wieder etwas ganz Besonderes in der eigenen Heimat zu spielen. Das von uns schon so häufig bespielte Meisenfrei zieht mich mit seiner so speziellen und coolen Bluesclub-Atmosphäre sowieso immer wieder in seinen Bann. Am heutigen Abend teilen wir uns die Bühne mit der Band Drachenflug aus Buxtehude.

Ich packe also meine sieben Sachen und freue mich auf ein schönes Konzert und auf viele nette Begegnungen mit alten Bekannten und hoffentlich einigen neuen Gesichtern. Als ich im Meisenfrei eintreffe, ist die gesamte Bühne bereits fix und fertig aufgebaut, so dass ich nur noch meine Flöte zusammen schrauben muss und direkt in den Soundcheck starte. Diesen Luxus darf ich heute ausnahmsweise genießen, da ich es aus organisatorischen Gründen nicht einrichten konnte, bereits beim Aufbau dabei zu sein. So muss sich also ein richtiger Star fühlen … Danke liebe Bandkollegen!!!

Vor unserem Auftritt dürfen wir noch ein sehr interessantes Gespräch bezüglich der Veröffentlichung unseres neuen Albums führen. Mehr wird noch nicht verraten …

22.00 Uhr: Showtime
Das heutige Konzert ist für uns alle sehr besonders, da wir viele Songs vom neuen Album im Set haben. Dem Moment, in dem man einen neuen Song zum ersten Mal live spielt, wohnt immer eine gewisse Magie inne und auch heute habe ich das Gefühl, dass diese Magie uns umgibt und der Funke zum Publikum überspringt. Nach einer zweistündigen Show verlassen wir in einem Zustand glücklicher Erschöpfung die Bühne und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen am 04. Juli im Meisenfrei Bremen.


Fotos: Norbert A. Mueller

Oldenburg, Cadillac

Steampunk im „Cadillac“!!!

Kaja Fischer - Eyevory

Am Samstag, dem 16.März machen wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg ins wunderschöne Oldenburg.
„Wir“ bedeutet in dem Fall jedoch, dass wir wie echte Rockstars das nun einmal tun, getrennt zum Gig anreisen (eigentlich macht es aufgrund der großen Distanz zwischen den einzelnen Wohnorten einfach nur manchmal keinen Sinn, gemeinsam zu einem Gig zu fahren, aber die Erklärung mit den oberharten Rockstar-Allüren getreu dem Bon Jovi-Vorbild klingt einfach cooler …).
Kaja, David und Jana starten beim Proberaum in Bremen, während ich den direkten Weg aus meiner Heimat Bad Bederkesa antrete.

Nach einem entspannten Soundcheck mit einem tollen und engagierten für uns fremden Mischer (nochmals vielen Dank, Eddie an dieser Stelle!!!) heißt es wie so oft: Warten … und essen … und essen … und …!

Mit Oldenburg verbinde ich persönlich eine ganze Menge, schließlich habe ich hier vor vielen Jahren studiert und daher auch eine ganze Zeit lang gelebt. Schön, dass ich hier nun endlich einmal spielen darf!

Jana Frank - EyevoryEine besondere Herausforderung heute Abend ist, dass es sich um den ersten Gig seit unserem 20-Jahre-Jubiläums-Konzert handelt. Schließlich arbeiten wir seitdem mit aller Konzentration an unserem neuen Album „Aurora“ (nebenbei: Habt Ihr Euch schon unsere Startnext-Kampagne hierzu angesehen?), nach den ersten Songs ist die Nervosität jedoch komplett verfolgen und wir genießen es, mal wieder auf der Bühne zu stehen.
Ein tolles und dankbares Publikum belohnt uns für unseren Auftritt!

Nach unserem Gig schauen wir uns begeistert den Auftritt von „Off Limits“ an: Eine tolle Show!!!
Es tat einfach sehr gut, mal wieder eine Bühne unter den Füßen zu haben, glücklich und zuversichtlich fliegen wir in unseren Privatjets getrennt nach Hause und freuen uns auf die weitere Arbeit an „AURORA„!

David Merz - Eyevory

Fotos: Thomas Dorsch

Bremen, Meisenfrei

Feste soll man feiern wie sie fallen, Ischa Freimaak … Die Zugabe in der Meise!

Foto: Thomas Borchardt
Eigentlich ist der Plan für diesen wunderschönen Samstagvormittag recht einfach: Wir treffen uns beim Meisenfrei, laden unser Equipment vom Vorabend ein, fahren alle glücklich und beseelt von diesem wunderschönen Vorabend nach Hause und ruhen uns erst einmal aus nach all dem Stress der letzten Wochen und Tage.

Termin ist, wenn wir da sind … Pläne sind dafür da, um geändert zu werden … oder so ähnlich!

Die Realität sieht dann nämlich wie folgt aus:
Nach einer dem 20-jährigen Bühnenjubiläum von Kaja und Jana gebührenden durchzechten Nacht treffe ich mit Kaja nach extrem wenig Schlaf und dafür umso mehr Kaffee in Bremen, um den Miet-Transporter für unser Equipment abzuholen und anschließend David und Jana beim Meisenfrei zu treffen.
Leider haben wir bei unserer ansonsten tadellosen Planung, neben dem extremen Schlafmangel, auch den alljährlichen Freimarktumzug in der Bremer Innenstadt völlig vergessen, was dazu führt, dass wir trotz mehrfachem und freundlichem Bitten bei den örtlichen Polizisten dennoch unverrichteter Dinge wieder abziehen müssen. Wir können das Meisenfrei aufgrund diverser Straßensperrungen schlichtweg nicht anfahren.

Während wir uns noch Gedanken machen, wie schmerzhaft genau es wird, das sämtliche Equipment durch die gesperrten Straßen zum Transporter zu tragen – schließlich muss die Bühne für die folgende Band an diesem Abend schnellstmöglich geräumt werden – meldet sich eben diese krankheitsbedingt für den heutigen Abend ab.
Schnell ist nach Absprache zwischen David, Jana und dem Meisenfrei der Plan gefunden, dass wir die Vertretung für den erkrankten Michael Dühnfort spielen sollen.

Gesagt, Getan! Schnell werden alle Pläne und Termine für den weiteren Tag geändert und verschoben (und seien es nur welche auf der heimischen Couch gewesen).
Der Gig selbst verläuft nach einem leckeren Abendessen beim benachbarten Griechen super, wir sind nach all der Anspannung sehr glücklich, einfach wieder „nur“ Musik zu machen. Und das merken wir in jedem Augenblick auf der Bühne.

Ein tolles Wochenende endet schließlich wie immer vor unserem Proberaum (netterweise waren nachts die Straßen zum Abtransport des Equipments wieder freigegeben). Und bereits bzw. noch im Proberaum beim Abstellen der Instrumente, besprechen wir die ersten Schritte der nun kommenden Pläne und Abendteuer!!!

So soll es sein, so wünscht man es sich.


Fotos: Thomas Borchardt